Städtisches
Klinikum Dessau . Auenweg 38 . 06847 Dessau-Roßlau . Telefon:
03 40/5 01-0 . http://www.klinikum-dessau.de
Freitag, 22. März 2013
Tag der Berufe im Klinikum
Montag, 18. März 2013
Information über Selbsthilfegruppen
Die Übergabe des Rollups an Ines Siebert vom Städtischen Klinikum.
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Ein Informationsaufsteller im Foyer des Städtischen Klinikums verweist als Service für Patienten und Angehörige ab sofort auf die in Dessau-Roßlau arbeitenden Selbsthilfegruppen. Die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen übergab dem Städtischen Klinikum das so genannte Rollup, auf dem die Selbsthilfegruppen benannt sind. „Wir möchten die Patienten schon im Krankenhaus auf die Hilfemöglichkeit einer Selbsthilfegruppe hinweisen“, erklärte Gudrun Malchin von der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen anlässlich der Übergabe des Aufstellers an Ines Siebert, Assistentin der Betriebsleitung des Städtischen Klinikums. Die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen ist eine Anlaufstelle für Menschen die sich für Selbsthilfe interessieren. Sie koordiniert und betreut die Arbeit in den Gruppen und stellt die Verbindung von Interessierten zu den einzelnen Gruppen her. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Krankenkassen, dem Ämtern der Stadt und anderen Gremien ist die Kontaktstelle zu einem festen Bestandteil der Beratungsarbeit in Dessau-Roßlau geworden. Derzeit werden insgesamt 65 Selbsthilfegruppen betreut.
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Donnerstag, 7. März 2013
Rat und Hilfe für Kinder und Jugendliche
Das SPZ bietet Kindern und Jugendlichen sowie deren Angehörigen Rat und konkrete Hilfe bei einer Vielzahl von psychischen Problemstellungen und Erkrankungen an. Neben dem Leiter des Zentrums, Facharzt Tilo Kranepohl, entwickeln die Sozialpädagogin Astrid Gillmeister und die Psychologin Juliane Mauth gemeinsam mit den Familien, unter Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse, einen individuellen Behandlungsplan.
Das SPZ behandelt psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen wie z.B. Anpassungs- und Aufmerksamkeitsstörungen, Bewegungsstörungen, Einnässen, emotionale Störungen sowie Ess- und Verhaltensstörungen. Derzeit werden dort 250 Kinder behandelt.
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Gut informiert im Darmkrebsmonat
Diese wichtigen Informationen über den Darmkrebs und vor allem über die Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen gibt das Städtische Klinikum während der März-Wochen ganz gezielt an jene Patientengruppe weiter, die zu den Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen aufgerufen ist: Frauen und Männer von 50 bis 75 Jahren, die im März im Klinikum als Patienten aufgenommen werden oder aus gesundheitlichen Gründen die Praxen im Medizinischen Versorgungszentrum aufsuchen, werden an den Patientenaufnahmen mit Informationsblättern auf die Aktion der Stiftung LebensBlicke aufmerksam gemacht und darüber informiert.
„Ich kann jeden nur ermutigen, sich an den behandelnden Arzt zu wenden, um diese Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen", rät Prof. Plauth. Als Mediziner weiß er, wie wichtig diese gerade bei Darmkrebs sind. Denn durch die Entfernung von Darmpolypen während der Darmspiegelung kann verhindert werden, dass aus diesen Polypen ein Darmkrebs entsteht. Durch die Früherkennungskoloskopie können also viele Fälle von Darmkrebserkrankung verhindert werden.
Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebsleiden in Deutschland. Sechs von 100 Menschen werden laut Statistik im Laufe ihres Lebens an Darmkrebs erkranken; eine familiäre Belastung für Darmkrebs stellt ein zusätzliches Risiko dar. Jährlich erkranken ca. 65 000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs, unbehandelt führt dieser in den allermeisten Fällen innerhalb von zwölf Monaten zum Tod. Jährlich sterben allein in Deutschland ca. 26 000 Menschen an Darmkrebs, das sind etwa 40 Prozent der Neuerkrankten.
Diese Zahlen lassen sich minimieren, denn Vorsorgemaßnahmen und Früherkennungsprogramme helfen. „Ab dem 50. Lebensjahr sollte man das Angebot zur Darmkrebsfrüherkennung auch wirklich wahrnehmen. Nur der informierte Patient kann eine eigenverantwortliche Entscheidung treffen", so Prof. Plauth. Früherkennung mittels Okkultbluttest oder Darmspiegelung muss seiner Meinung nach nicht beängstigend sein. Bei Personen, die sich innerhalb der letzten zehn Jahre einer Darmspiegelung unterzogen haben, finden sich viel seltener fortgeschrittene Vorstufen von Darmkrebs.
Die Möglichkeiten, die Menschen über Vorsorgeuntersuchungen besser zu informieren, wurden seit Jahresbeginn verbessert, nachdem das Krebsfrüherkennungs- und Registergesetz am 31. Januar durch den Deutschen Bundestag verabschiedet wurde. Es schafft die Grundlage für die Einführung eines bundesweiten Einladungsverfahrens, bei dem alle Versicherten von ihren Krankenkassen im Alter ab 50 Jahren persönlich angeschrieben und zur Teilnahme an Darmkrebsvorsorge eingeladen werden.
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Donnerstag, 14. Februar 2013
Seltene Erkrankungen im Blick
Die Schirmherrschaft des Tages in Dessau hat Sachsen-Anhalts Minister für Arbeit und Soziales, Norbert Bischoff, übernommen. Er wird gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor Dr. Joachim Zagrodnick um 12 Uhr die Grußworte sprechen, im Anschluss daran werden Luftballons der Allianz Chronisch Seltener Erkrankungen (Achse e.V.) in den Himmel geschickt. Achse e.V. ist in Deutschland der Initiator des Tags der seltenen Erkrankungen.
Der unter dem Motto „Solidarität ohne Grenzen“ stehende Tag bietet den Patienten mit seltenen Krankheiten und ihren Angehörigen die Möglichkeit, auf ihre Sorgen und Probleme aufmerksam zu machen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Betroffenen fühlen sich oft alleingelassen. Der Tag der seltenen Erkrankungen ist eine Möglichkeit, gerade in der Öffentlichkeit ein Problembewusstsein zu schaffen. Mehr als 20 Patienten-Selbsthilfegruppen, Vereine und Organisationen haben sich für den 23. Februar angemeldet. Sie werden sich im Foyer des Klinikums vorstellen und laden zu jeder halben Stunde zu Präsentationen in die Cafeteria ein.
Seltene Krankheiten stellen eine Herausforderung für die Patienten selbst, ihre behandelnden Ärzte und sogar für die öffentliche Wahrnehmung dar, erklärt Prof. Dr. Christos Zouboulis, der den Tag der seltenen Erkrankungen am Städtischen Klinikum Dessau gemeinsam mit Mitgliedern der Neurofibromatose-Regionalgruppe Sachsen-Anhalt bereits zum dritten Mal koordiniert. Menschen, die mit seltenen Krankheiten leben, würden häufig von der Gesellschaft und der Rechtsordnung benachteiligt, da ihre Situation der Ungleichheit nicht erkannt wird. Seltene genetische Fehler, die Unsicherheit der Prognose und nicht spezialisierte allgemeine ärztliche Betreuung führen zu sentimentaler Instabilität mit wechselnder Verhaltensweise, eventueller Verschlechterung des chronischen Verlaufs der Erkrankung bis zu unnötiger Lebensbedrohung. Die soziale und ökonomische Last dieser Krankheiten erhöht die Verwundbarkeit des Patienten und seiner Familie. „Das Ziel des öffentlichen Gesundheitswesens sollte sein, den Gesundheitsstatus der Gesamtbevölkerung, einschließlich der Patienten mit seltenen Krankheiten, zu verbessern“, formuliert es Prof. Zouboulis. Gemeinsam mit den Selbsthilfegruppen ist er stolz, eine so große Zahl an Mitwirkenden beim Tag der seltenen Erkrankungen in Dessau gewonnen zu haben.
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Freitag, 1. Februar 2013
Hautklinik spendet für Wildwasser-Verein
Eben dieses leichte „Übersehen“ der wichtigen Vereinsarbeit, bewegte auch die Klinikmitarbeiter, für Wildwasser zu spenden. „Bisher haben viele Kollegen für große Vereine gespendet. Wir wollten deshalb einem kleinen Verein in Dessau etwas Gutes tun und ihn ins Licht der Öffentlichkeit rücken“, sagte Stationsleiterin Schwester Brigitte Orlowsky bei der Scheckübergabe. „Wir können damit zeigen, dass es sie gibt, ein Zeichen setzen“, äußerte sich Chefarzt Prof. Dr. Christos Zouboulis. „Wenn wir ein bisschen bewegen können, sind wir verdammt glücklich.“
Tatsächlich ist die Spende der Hautklinik ein wichtiger Baustein für den Verein, um seinen jährlichen Eigenanteil von 5 500 Euro erbringen zu können, machte Michaela Böttcher deutlich. Finanziert werde die Arbeit der Beratungsstelle durch das Justizministerium und die Stadt. „Das ist ein sehr großer Spendenbetrag und wir haben dadurch eine Sorge weniger“, freute sie sich. Den Schwestern und Ärzten berichtete sie von der Arbeit der Beratungsstelle mit ihren zwei Mitarbeiterinnen. Diese überbrücken mit ihren kostenfreien Angeboten vor allem die langen Wartezeiten, bis die Betroffenen einen ambulanten Therapieplatz erhalten und bereiten auf die Psychotherapie vor. „Wir können eine Brücke sein zur Medizin und eine Brücke in den Alltag“, beschrieb Böttcher ihr Tun. Das Angebot des Wildwasser-Vereins sei bewusst niedrigschwellig gehalten, Beratungen können auch anonym stattfinden, so Michaela Böttcher.
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Montag, 7. Januar 2013
Schenke Leben, spende Blut
Der Jahreswechsel und die Wintermonate gelten traditionell als schwierige Zeiten für die Blutspende. Neben dem Wetter und den Feiertagen, an denen keine Blutspendetermine angesetzt sind, wirken sich auch die Weihnachtsferien aus. Viele sind verreist, wer Infektionen und Erkältungskrankheiten hat, darf zeitweilig nicht spenden. Rund drei Prozent der Deutschen spenden nach DRK-Angaben Blut. Es könnten allerdings deutlich mehr sein: Rund 33 Prozent der Bevölkerung wären nach den gesetzlichen Vorgaben dazu in der Lage, so das DRK. Rund 80 Prozent aller Bürger sind dem gegenüber im Laufe ihres Lebens auf ein aus Blutspenden hergestelltes Präparat angewiesen. Um länger geplante Operationen nicht verschieben zu müssen, sind die medizinischen Einrichtungen unbedingt auf die regelmäßigen Spenden angewiesen.
Der DRK-Blutspendedienst NSTOB deckt in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bremen rund 80 Prozent des Bedarfes der Krankenhäuser und medizinischen Einrichtungen. Er verarbeitet täglich rund 3 400 Blutspenden zu Blutprodukten, die für die Behandlung von erkrankten und verletzten Menschen benötigt werden. Dies geschieht in zwei hierfür spezialisierten Einrichtungen des Blutspendedienstes in Springe (bei Hannover) und Dessau. Neben diesen Einrichtungen verfügt der Blutspendedienst über fünf medizinische Institute in Springe, Dessau, Gera, Oldenburg und Bremen, die mit ihrer Forschungstätigkeit die Verfahren der Blutentnahme, -verarbeitung, -konservierung sowie Empfängerverträglichkeit kontinuierlich verbessern.
Damit die Versorgung mit Blutpräparaten auch im Winter gewährleistet ist, muss kontinuierlich Blut gespendet werden, denn Blutpräparate sind nur einen begrenzten Zeitraum haltbar. Täglich werden deutschlandweit etwa 15 000 Blutspenden benötigt. Mit einer Blutspende von einem halben Liter Blut kann bis zu drei Patienten geholfen werden.
Grundsätzlich kann jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren Blut spenden. Blutspenden ab einem Alter von 69 Jahren sind nach individueller Entscheidung der Ärzte des DRK-Blutspendedienstes NSTOB auch möglich. Frauen können viermal, Männer sogar sechsmal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden. Zwischen zwei Blutspenden muss ein Abstand von mindestens acht Wochen liegen. Wer als Erstspender an der Aktion am 9. Januar im Klinikum teilnehmen möchte, sollte Personalausweis oder Führerschein mitbringen, wer schon einmal Blut spendete den Blutspendeausweis. Es wird empfohlen, vor der Spende ausreichend zu essen und zu trinken.
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